CORONA-Pandemie: ALZ wird schrittweise geöffnet

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher, sehr geehrte Damen und Herren,

ab Montag, den 18.05.2020 werden wir das ALZ wieder schrittweise öffnen.

Die offenen Beratungszeiten am Montag und am Mittwoch entfallen. Es findet an den beiden Tagen eine verstärkte telefonische Beratung in der Zeit von 08.30 Uhr bis um 11.00 Uhr statt. Hier rufen sie bitte die Telefonnummer 02151-777735 an.

Einzelberatungen werden nur nach Termin vergeben. Bitte wählen Sie für die Terminvereinbarungen 02151-775744 oder 02151-777735. Beachten Sie bitte, dass immer nur eine Person in das Beratungsbüro kann. Sollten Sie Dolmetscher/Dolmetscherinnen oder andere Unterstützung brauchen, sprechen Sie das bitte direkt bei der Terminvereinbarung an. Wir finden dann eine Lösung.

Wir wollen, dass Sie und wir gesund bleiben. Deshalb sind folgende Hygienevorschriften zu beachten:

  1. Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
  2. Nase-Mund-Maske ist durchgehend im Gebäude zu tragen.
  3. In den Ellenbogen husten oder niesen, Händewaschen.

Wenn Sie krank sind oder Symptome einer Virus-Infektion haben verzichten Sie bitte auf
eine direkte Kontaktaufnahme.

Wollen Sie Bewerbungen schreiben, so ist eine Nutzung der Computer ebenfalls nur nach telefonischer Absprache unter 775744 möglich. Die individuelle Nutzungszeit wird auf maximal zwei Stunden begrenzt.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich für die Beratung und die EDV-Nutzung mit einem amtlichen Dokument ausweisen müssen, damit im Falle einer Infektion, die Infektionskette nachvollzogen werden kann. Diese Daten werden nach drei Wochen nach der letzten Erfassung vernichtet (Meldepflicht nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes).

Wir freuen uns auf Sie. Bleiben Sie gesund.
Herzliche Grüße, Ihr ALZ-Team

SGB II-Anträge auf Kostenübernahme für Schulcomputer

Seit der Schließung der Schulen in NRW am 13.03.20 findet der Unterricht von Schülern in bestimmten Jahrgangsstufen immer noch zumindest teilweise im sogenannten Homeschooling statt.

Einen Termin für den vollständigen Wiederbeginn des regulären Unterrichts für alle Jahrgangsstufen ist noch immer nicht abschließend geklärt.

Aber auch unabhängig von der Coronavirus-Pandemie müssen von den Schüler viele Aufgaben sowohl in der Schule als auch zu Hause online bzw. digital erledigt werden. Ohne entsprechende Endgeräte können gerade Schüler*innen, deren Eltern auf SGB II-Leistungen angewiesen sind, am Unterricht nicht adäquat teilnehmen und haben dadurch Nachteile.

Um derartige Nachteile zu verhindern, sollten betroffene Eltern beim Jobcenter einen Antrag auf Übernahme der Kosten für digitale Endgeräte nach § 21 Abs.6 SGB II stellen, da diese Kosten einen besonderen Bedarf darstellen.

Wir haben einen entsprechenden Antrag an das Jobcenter für Sie bereits ausgearbeiten und stellen Ihnen diese gerne zur Verfügung. Den Antrag sowie die entsprechende Schulbescheinigung können Sie sich über die folgenden Button sowohl als Pdf-Datei als auch Word-Dokument herunterladen.

 

 

 

 

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Erhöhung der KDU durch die Stadt Krefeld für Grundsicherungsempfänger

Die Stadt Krefeld hat die Mietrichtwerte (KDU) für Bezieher von Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II und dem SGB XII erhöht.

Hiernach werden nun höhere Bruttokaltmieten (Mietkosten ohne Heizung und Warmwasser) vom Jobcenter übernommen. In welche Höhe nun Mietkosten übernommen werden entnehmen Sie dieser PDF-Datei.

Bei Fragen rufen Sie uns an. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Finden Sie über Jobbörsen im Internet Ihrem neuen Job

Sie sind auf der Suche nach einer Arbeitsstelle. Gerade in der jetzigen Zeit der Corona sars-cov-2 Pandemie findet die recherche nach einer neuen Stelle am sichersten im Internet statt.

Hierzu bieten geradezu die vielen Jobbörsen im Internet an. Hier können Sie nicht nur nach entsprechenden Stellenangebote suchen. Wenn Sie für sich eine passenden Stellen gefunden haben können Sie sich im Anschluss auch direkt online bei den Firmen bewerben, falls das Unternehmen eine solche Möglichkeit anbietet. Dieses ist aber bei den meisten Unternehmen in der heutigen Zeit gegeben.

Wir haben Ihnen hier eine Liste mit den bekanntestens Jobbörsen-Portalen zusammengestellt.

Diese können Sie sich hier herunterladen.

Kurzarbeitergeld ist unter bestimmten Voraussetzungen auch bei Insolvenzantrag möglich

Der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat eine neue fachliche Weisung zu Kurzarbeitergeld bei Stellung eines Insolvenzantrages herausgegeben.

Danach kann Kurzarbeitergeld nach der Stellung eines Insolvenzantrages weitergewährt werden, wenn die Voraussetzungen für die Zahlung von Kurzarbeitergeld weiter vorliegen. Jedoch ist eine Erstattung der Sozialversicherungsbeträge in derartigen Fällen nicht möglich.

Wenn die Kurzarbeit schon vor der Stellung eines Insolvenzantrages eingeführt wurde, kann Kurzarbeitergeld nach der Stellung des Insolvenzantrages weitergewährt werden, wenn die Voraussetzungen der §§ 95ff SGBIII weiterhin vorliegen. Eine Neubewertung kann in diesen Fällen jedoch hinsichtlich der vorübergehenden Natur des Arbeitsausfalles nach § 96 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGBIII erforderlich sein. Diese Bewertungsmaßstäbe zur vorübergehenden Natur des Arbeitsausfalls sind dieselben, die auch sonst bei der Beurteilung der vorübergehenden Natur anzulegen sind. Ein vorübergehender Arbeitsausfall ist bei einem Insolventantrag dann gegeben, wenn begründete Erwartungen für eine Betriebsfortführung und die Rückkehr zu Vollarbeit bestehen.

Sofern Kurzarbeit erst während des Insolvenzeröffnungsverfahrens und nach Stellung des Insolvenzantrages eingeführt wird, sind insbesondere die Ursachen für den Arbeitsausfall und dessen vorübergehende Natur kritisch und sorgfältig zu prüfen.

Einzelheiten wie beim Zusammenfallen von Insolvenzantrag und Kurzarbeit zu verfahren ist (insbesondere zur Unterscheidung von Insolvenzgeld und Kurzarbeitergeld) entnehmen Sie dieser fachlichen Weisung, die Sie sich hier herunterladen können.

Bei weiteren Fragen hierzu, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Neue Weisung der BA zum Sozialschutzpaket der Bundesregierung für Selbstständige

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Sozialschutz-Paket eine aktualisierte und an die geltende Rechtsauffassung angepasste fachliche Weisung herausgegeben..

  1. Diese Weisung betrifft zum einen die Aussetzen der Vermögensprüfung (§ 67 Absatz 2 SGB II) bei Antragsstellung auf Grundsicherung nach dem SGB II. Hier wird nunmehr klargestellt, dass auch Vermögen, das der Altersvorsorge dient (insbesondere Kapitallebensversicherungen und Kapitalrentenversicherungen), unabhängig von seinem Wert kein erhebliches Vermögen darstellt. Der Grund ist, dass gerade Selbständige häufig deutlich höhere Versicherungen zur Altersversorgung haben, weil sie nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind.
  2. Der weitere Weisungspunkt betrifft Liquiditätshilfen, die Selbstständigen aufgrund der Corona-Soforthilfen des Bundes und der Länder erhalten haben. Derartige Liquiditätshilfen zählen zum sogenannten privilegierten Einkommen nach § 11a Absatz 3 Satz 1 SGB II, sodass bei Berücksichtigung als Betriebseinnahme diese Einkommensprivilegierung nach § 11a Absatz 3 Satz 1 SGB II nicht unterlaufen werden darf.

Beispiel: (bezogen auf einen Bewilligungszeitraum von sechs Monaten):
Es liegen Keine sonstigen Betriebseinnahmen vor, der Selbstständige hat 2.000,00 EUR Corona-Soforthilfe erhalten und hat Ausgaben in Höhe von 700,00 EUR.

Bei 2.000,00 EUR Corona-Soforthilfe abzüglich der Betriebsausgaben in Höhe von 700,00 EUR besteht noch ein Restbetrag aus der Corona-Soforthilfe in Höhe von 1.300,00 EUR. Da keine sonstigen Betriebseinnahmen zu verzeichnen sind, liegt somit nur ein zweckbestimmtes Ein-kommen und somit kein zu berücksichtigendes Einkommen vor.

Weitere Erläuterungen entnehmen Sie der Weisung der BA unter Punkt 2.4, die noch weitere Beispiele enthält..

Koalition in Berlin verständigt sich auf längere Bezugsdauer von ALG 1

Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I soll verlängert werden – und zwar um drei Monate und für diejenigen, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und dem 31. Dezember 2020 enden würde. Darauf verständigten sich am späten Abend des 22.4.2020 die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin.

Das Arbeitslosengeld ist die Kernleistung der Arbeitslosenversicherung. Die Bundesregierung plant aufgrund der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie eine Verlängerung der Bezugsdauer für Arbeitslosengeld I (ALG I). Die Bundesregierung müsse weitere Maßnahmen einleiten, um soziale und wirtschaftliche Härten abzufedern sowie den wirtschaftlichen Wiederaufbau zu unterstützen, heißt es in einem Beschlusspapier. Deutschland habe die Pandemie durch einschneidende Beschränkungen erfolgreich gebremst. Dies habe erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Maskenübergabe an „das täglichen Brot“

Maskenübergabe an "Das tägliche Brot"
Katharina Davids (ALZ) übergibt Herrn Bernd Kaesmacher  (Gemeindereferent, St. Dionysius) einen Schwung Gesichtsmasken aus unserer Maskenwerkstatt.

Neue Weisung der BA zur Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld

Die Bundesagentur für Arbeit hat eine neue fachliche Weisung zur Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld herausgegeben.

Nach der Verordnung über die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld (KugBeV) wird die Die Bezugsdauer auf bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31.12.2020 verlängert. Dafür muss der Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2019 entstanden sein.

Ausgangssituation dieser Regelung ist, dass nach der bisherigen Regelung die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld 12 Monate betragen hat. Daher konnten bisher Betriebe, deren Kurzarbeitergeld-Zeitraum im Jahr 2020 endete, nicht ohne die Unterbrechung von 3 Monaten (§ 104 Abs. 3 Drittes Buch Sozialgesetzbuch [SGB III]) und bei Vorliegen der Voraussetzungen für einen neuen Anspruch Kurzarbeitergeld beziehen, um die durch das Coronavirus ausgelöste Krisensituation zu überbrücken Daher wurde durch die KugBeV die Bezugsdauer Kurzarbeitergeld für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, deren Anspruch bis zum 31.12.2019 entstanden war, auf bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2020, verlängert .

Hiervon provitieren auch Betriebe bei denen die bisherige 12-monatige Bezugsdauer in der Zeit von Januar bis März 2020 bereits ausgelaufen ist. Auch diese werden von der Verlängerung ebenfalls erfasst. Eine dreimonatige Unterbrechung für den Beginn einer neuen Bezugsdauer nach § 104 Abs. 3 SGB III ist nicht erforderlich.

Einzelheiten können Sie dem Inhalt dieser Weisung der BA entnehmen.

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Berliner Initiative ruft unbürokratisch zur Spende von Laptops für Schulkinder auf

Eine Initiative in Berlin versucht unbürokratische Abhilfe zu schaffen, damit alle Kinder am E-Learning der Schulen teilnehmen können und kein Kind zurück gelassen wird.

Viele Schülerinnen und Schüler können nicht vernünftig von zu Hause aus lernen, weil sie keinen Computer haben. Aus diesem Grund haben die Bildungsstadträtin Karin Korte (SPD) und der Bezirkselternausschuss auf eine völlig unbürokratische Art dazu aufgerufen Laptops zu spenden.

Die meisten Kinder und Jugendlichen besitzen zwar ein Smartphone oder Tablet. Jedoch reichen diese Geräte nicht aus, um die virtuellen Hausaufgaben unkompliziert zu erledigen. Denn die Funktionen sind eingeschränkt, die Eingaben umständlich und die Bildschirme viel zu klein. So besteht die Gefahr, dass Schüler aus finanziell schwachen Familien wichtigen Lernstoff verpassen und abgehängt werden.

Die gespendete Geräte sollen dann an Haushalte, die Hartz IV beziehen und/oder einen Berlin-Pass haben zur Verfügung gestellt werden. Aber auch andere einkommensschwache Familien, die vielleicht schon einen Laptop haben, können schnell an ihre Grenzen kommen, wenn nur ein einziger für alle zur Verfügung stehen muss. Hier will die Initiative gezielt Abhilfe schaffen. Schließlich sei Bildung ein Grundrecht – auch in Zeiten von Corona.

Unsere Unterstützung der Kampagne „Schulcomputer sofort“ finden Sie in diesem Beitrag.