Erklärung von Suppenküchen und Tagestreffs in NRW zum „Welttag zur Bekämpfung großer Armut“

Nachfolgend veröffentlichen wir die Erklärung der Suppenküchen und Tagestreffs in NRW zum „Welttag zur Bekämpfung großer Armut“, der am 17.10.2019 von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde:

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) schätzt aufgrund aktueller Zahlen, dass im Jahr 2017 etwa 440.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung waren. 44.434 wohnungslose Menschen zählt die aktuelle Wohnungsnotfallberichterstattung 2019 für NRW, ein Anstieg von fast 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr als 48.000 Menschen bundesweit leben ohne jede Unterkunft auf der Straße. Von ihnen starben im vergangenen Winter mindestens 12 in Folge von Unterkühlung. Angesichts steigenden Reichtums in unserem Land sind diese Zustände nicht nur skandalös, sondern schlichtweg unnötig, vermeidbar und in einem Land, das sich der Menschenwürde verpflichtet hat, nicht länger hinnehmbar.

Am 17. Oktober 2019, dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Welttag zur Bekämpfung großer Armut“, wenden wir uns deshalb mit dieser Erklärung an die Öffentlichkeit und die politisch Verantwortlichen. Wir werden unseren Forderungen durch Aktionen in einigen Städten Nordrhein-Westfalens Nachdruck verleihen.

Wir Suppenküchen und Tagestreffpunkte bilden ein „Netzwerk der Gastfreundschaft“. Wir wollen Menschen in schweren, scheinbar ausweglosen Lebenssituationen – ohne sie nach Herkunft, Alter, Geschlecht oder sonstigen äußeren Merkmalen zu kategorisieren – einen Ort des respektvollen Willkommens bieten. Bei uns bekommen Arme und Obdachlose nicht nur Essen, Kleidung oder medizinische Versorgung, sondern fassen auch neuen Mut. Sie erleben, dass sie in ihrer Menschenwürde wahrgenommen werden, dass sich andere mit ihnen für eine gerechtere Welt einsetzen. In diesem Sinne verstehen wir Initiativen uns als „Stachel im Fleisch“ der Gesellschaft. Wir wollen nicht zulassen, dass immer noch Menschen in Not kein Dach über dem Kopf haben, dass in unseren Innenstädten kein Platz ist für die Gesichter der Armut.

Wir fordern:

  • Keine Vertreibung! Unsere Gäste sind keine Menschen zweiter Klasse, nur weil sie arm und obdachlos sind. Sie haben ein Recht auf Teilhabe am öffentlichen Leben und auf den Aufenthalt auf öffentlichen Straßen und Plätzen.
  • Öffnung von geschützten, trockenen öffentlichen Räumen bei Minustemperaturen! Eine U-Bahn-Station ist keine Wohnung, ein Schlafsack ist kein Bett – dennoch können großräumige, niedrigschwellige Angebote wie z.B. Bahnhöfe, Turnhallen, Kirchen oder Wohncontainer für obdachlose Menschen in kalten Winternächten überlebensnotwendig sein.
  • Unterbringung an den Bedürfnissen der Betroffenen ausrichten! Wer einen Schlafplatz braucht, muss einen bekommen – ohne Ämtergänge, ohne Kostenträger. Neben bestehenden Angeboten wie städtischen Übernachtungsstellen, Beratungs- und Wiedereingliederungshilfen müssen erfolgreiche Ansätze wie „Housing First!“ verstärkt entwickelt und verwirklicht werden.
  • Bezahlbaren Wohnraum schaffen! Die Anzahl der Sozialwohnungen hat sich seit 2006 halbiert. Eine soziale Wohnungspolitik muss angesichts explodierender Mieten in den großen Städten diesen Trend stoppen und sich auch an den Bedürfnissen der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft orientieren.

Die unterzeichnende Initiativen sind:

  • der Herforder Mittagstisch e.V.
    • Bielefelder Tisch e.V.
    • Gütersloher Suppenküche e.V.
  • die Suppenküche Hagen e.V.
    • Emmaus Gemeinschaft Köln e.V.
    • Emmaus Gemeinschaft Krefeld e.V.
    • bodo e.V., Dortmund und Bochum
  • und die Suppenküche Wichern, Dortmund
    • Gast-Haus statt Bank e.V., Dortmund
    • „Gemeinden laden ein“ (Obdachlosenfrühstück), Dortmund
    • ObdachlosenKaffee St. Reinoldi, Dortmund
    • Kana – Dortmunder Suppenküche e.V.

Kontaktadresse: 
Kana – Dortmunder Suppenküche e.V.
Mallinckrodtstr. 114
44145 Dortmund

Tel. 0231/839853
info@kana-suppenkueche.de

Krefeld-Pass und Familienkarte – Wer gehört zum berechtigten Personenkreis?

Der Krefeld-Pass berechtigt einkommensschwache Personen kulturelle und sportliche Einrichtungen der Stadt Krefeld zu ermäßigtem Eintrittspreis zu besuchen. Folgende Personen können den Krefeld-Pass kostenfrei beantragen:

  • Empfänger von Arbeitslosengeld II / Sozialgeld nach dem SGB II
  • Empfänger von Leistungen der Sozialhilfe – Hilfe zum Lebensunterhalt – nach dem SGB XII
  • Empfänger von Leistungen der Sozialhilfe – Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung – nach dem SGB XII
  • Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Empfänger von Wohngeld
  • Bewohner von Krefelder Heimen, die Sozialhilfe nach dem SGB XII beziehen
  • jugendliche Arbeitslose bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres
  • Kinder und Jugendliche in Krefelder Heimen, soweit sie Hilfe nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) erhalten.

Bei den nachfolgenden Kultur- und Sporteinrichtungen der Stadt Krefeld erhalten Inhaber des Krefeld-Passes eine 50 prozentige Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis:

  • Deutsches Textilmuseum, Andreasmarkt 8, 47809 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 94 69 45 0
  • Museum Burg Linn, Rheinbabenstraße 85, 47809 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 15 53 9-0
  • Kunstmuseen, Telefon 0 21 51 / 97 55 8-0: Kaiser Wilhelm Museum, Karlsplatz 35, 47798 Krefeld, Museum Haus Lange, Wilhelmshofallee 91, 47800 Krefeld, Museum Haus Esters, Wilhelmshofallee 97, 47800 Krefeld
  • Volkshochschule, Von-der-Leyen-Platz 2, 47798 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 86 26 64, Fax 0 21 51 / 86 26 80
  • Badezentrum Bockum, Am Badezentrum 2, 47800 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 59 00 41
  • Bad am Stadtpark Fischeln, Kölner Straße 415, 47807 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 15 04 60
  • Stadtbad Uerdingen, Kurfürstenstraße 18, 47829 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 48 19 37
  • Naturfreibad Hüls, Hölschen Dyk 30, 47839 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 73 35 74
  • Krefelder Eishallen (nicht Yayla-Arena!), Westparkstraße 120-126, 47803 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 87 88 80

Den Krefeld-Pass können Sie bei allen Bürgerbüros der Stadt Krefeld beantragen. Neben Ihrem Personalausweis oder Reisepass benötigen Sie Ihren aktuellen SGB II/SGB XII Bescheid.   Jugendliche Arbeitslose benötigen zusätzlich eine entsprechende Bescheinigung der Arbeitsagentur, dass sie dort als arbeitsuchend gemeldet sind.

Der Krefeld-Pass ist ein Jahr gültig und kann einmal verlängert werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Krefeld.

Für Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren gibt es die Familienkarte

Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren – mit Wohnsitz in Krefeld – steht die Familienkarte zu. Gegen Vorlage der Familienkarte erhalten Familien nicht nur bei kulturelle und sportliche Einrichtungen zahlreiche Vergünstigungen. Die Konstellation der Familie spielt keine Rolle. Neben klassische Familien erhalten auch Patchwork, Alleinerziehend oder Pflegefamilie die Familienkarte. Die Familienkarte ist 3 Jahre gültig. Die aktuelle Familienkarte ist noch bis zum 31. Dezember 2019 gültig.

Familien, die neu nach Krefeld ziehen, erhalten bei der Anmeldung in allen Bürgerbüros automatisch einen Antrag zur Ausstellung einer Familienkarte. Eine nachträgliche Beantragung ist im Kinder- und Familienbüro,der Stadt Krefeld (Rathaus) Von-der-Leyen-Platz 1 möglich.

Nachfolgend einige Beispiele über Vergünstigungen, die Krefelder Familien erhalten können:

an Dienstleistungen
  • „Intellect – Nachhilfe-Bildungszentrum“, Wehrhahnweg 49
    die Anmeldegebühr von 20 Euro entfällt
  • „Litoss – Licht – Ton – Spaß und Spiel“, Spitzwegstraße 18 in Kaarst
    10 Prozent Rabatt auf das gesamte Angebot
  • „Marsha Glauch“, im Bahnbetriebswerk an der Bahnstraße
    gewährt 20 Prozent Rabatt auf Photoshootings im Studio
  • „Nachhilfe-Team.net“, Mirecourstraße 17, 53225 Bonn
    10 Prozent Ermäßigung auf Nachhilfeleistungen.
    Der Unterricht findet ausschließlich beim Schüler zu Hause statt.
  • „Sauber & Fix – Gebäudereinigung“, Oppumer Straße 31 gewährt
    15 Prozent Rabatt auf Reinigungsarbeit im Haushalt,
    10 Prozent Rabatt auf Glasreinigung mit Rahmen und 5 Prozent ohne Rahmen.
  • „Studienkreis Krefeld“, Königstraße 161 und Kölner Straße 523
    39,00 Euro Anmeldegebühr entfällt bei Abschluss eines Nachhilfevertrages.
beim Einkaufen
  • „Apotheke Am Ponzelar“, Südwall 2-4
    25 Prozent Rabatt auf einen nicht verschreibungspflichtigen und nicht reduzierten Artikel aus dem vorrätigem Sortiment.
  • „Espresso & VinoBAR Fabian de Cassan“, Seilbahn 40
    5 Prozent Rabatt auf alle Olivenöle und für jede gekaufte Flasche natives Olivenöl gibt es einen Espresso gratis.
  • „Winziggross…Spielzeug, Kindermode, Schuhe, Trends“, Verberger Straße 9
    gibt 10 Prozent Rabatt auf Kinderbekleidung.
  • Bei „Kempkens Juweliere“, Rheinstraße 99
    gibt es einmal im Jahr pro Familie einen kostenlosen Batteriewechsel.
in der Freizeit
  • Le Petit Pappillon“, Glockenspitz 99, bietet für Kinder ab 8 Jahren einen Nähkurs zum Schnuppern an. Der Kurs findet an 4 Samstagen von 14 bis 16 Uhr statt. Die Ermäßigung pro Kurs beträgt 5,00 Euro. Anmeldung ist telefonisch unter 0 21 51 / 3 27 76 48 möglich.
  • Rock´N Roll Club Number One Krefeld e. V., Am Heckerhof 46, gewährt vergünstigte Mitgliedsbeiträge und Mitgliedschaften. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen 5,00 statt 8,50 Euro Monatsbeitrag. Für eine Mitgliedschaft auf Zeit zahlen unter 16-Jährige 20,00 statt 30,00 Euro.

Eine Übersicht mit allen Angeboten und Veranstaltungen, die Krefelder Familien mit der Familienkarte nutzen können, enthält die Broschüre „Exklusive Vorteile für Krefelder Familien“, die jährlich neu von Kinder- und Familienbüro der Stadt Krefeld aufgelegt wird und auch regelmäßig neu auf. Darin werden über 260 Sparangebote detailliert beschrieben.

Weitere Informationen zur Familienkarte erhalten Sie auf der Internetseite der Stadt Krefeld.

 

Unabhängige Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren werden weiterhin benötigt

Nachfolgend finden Sie das Argumentationspapier der freien Wohlfahrtspflege NRW zum Thema

Warum Nordrhein-Westfalen weiterhin unabhängige Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren braucht

Die Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) setzt sich für den Erhalt der bewährten, gut vernetzten und leistungsfähigen Landesstruktur der unabhängigen Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren ein.

Dieses Argumentationspapier enthält drei gute Gründe , die für den Erhalt dieser Einrichtungen sprechen und ist als Argumentationshilfe für die lokalen, regionalen und überregionalen Akteure zu verstehen.

Zusammenfassend hier in Kürze die drei guten Gründe, die für den Erhalt der bewährten, gut vernetzten und leistungsfähigen Landesstruktur sprechen:

  1. Trotz positiver Entwicklung des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen bleibt der Bedarf an unabhängigen Beratungsstellen und Arbeitslosenzentren weiterhin hoch.
  2. Professionelle Arbeit schafft bedarfsorientierte Angebote vor Ort, übt eine Lotsenfunktion aus und fördert soziale Teilhabe. Auf diese Weise entstehen beispielsweise niedrigschwellige Bildungsangebote, Angebote zur Energieberatung, Mittagstische, Gesundheitsangebote, etc.
  3. Unabhängige Erwerbslosenberatung ergänzt die Beratung in den Jobcentern, trägt zur Wahrung des Rechtsfriedens und zur Existenzsicherung vieler Menschen bei.

Vertiefende Argumentationshilfen finden Sie ausführlich in diesem Argumentationspapier beschrieben.

Einladung zum ökumenischen Gottesdienst

Pressemitteilung zur Einladung zu einem ökumenischen Gottesdienst am 13. April 2019

„Suchet der Stadt Bestes“ (Jeremia 29,7) – ökumenischer  Gottesdienst in der Alten Kirche Krefeld

In der Passions- und Fastenzeit wollen die ev. und kath. Kirchen Krefelds und Meerbuschs als Trägerinnen des ökumenischen Arbeitslosenzentrums e. V. das Schattenthema Arbeitslosigkeit in einem ökumenischen Gottesdienst bedenken. Leidvolle Erfahrungen (Passion) und aus wirtschaftlichen Gründen „Fasten-Müssen“ sollen unter dem biblischen Motto „Suchet der Stadt Bestes“ bedacht werden. Äußere Not und Verletzungen der Seele werden oft übersehen, Menschenwürde und Ansehen arbeitsloser Menschen nicht selten missachtet.  Die Verantwortung von Christinnen und Christen sowie aller gesellschaftlichen Gruppen einer Stadt für das Beste und Wohl ALLER des Gemeinwesens soll erinnert werden.

Das Arbeitslosenzentrum lädt herzlich zu diesem ökumenischen Gottesdienst am Samstag, den 13. April 2019 um 16.30h in der Alten Kirche Krefeld, Alte Kirchstr. 1 ein. Nach dem Gottesdienst sind alle Besucherinnen und Besucher zum Zusammenstehen im Gespräch bei Getränken und Knabbereien eingeladen. Mitarbeitende, Vorstand und Kunden und Kundinnen des Arbeitslosenzentrums freuen sich auf das Kommen vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger.

gez. Peter Sokoll, Leiter des ökumenischen Arbeitslosenzentrums Krefeld-Meerbusch

Krefeld, den 05. April 2019

Benefizveranstaltung zu Gunsten der kirchlichen Arbeitslosenarbeit

Einladung zur Benefizveranstaltung zu Gunsten der kirchlichen Arbeitslosenarbeit in der Region Krefeld und im Kreis Viersen

am 03. Mai 2019
um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

in der St. Thomas Morus Kirche
Kempener Allee 70
47803 Krefeld

Genaue Informationen zu dieser Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Pdf-Dokument (klick auf das Bild):

Benefizveranstaltung zu Gunsten der kirchlichen Arbeitslosenarbeit in der Region Krefeld und Kreis Viersen

 

 

Schulbuchkosten beim Jobcenter beantragen

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat mit Urteil vom 11.12.2017 – L 11 AS 349/17 – festgestellt, dass ausweislich der Gesetzesbegründung die Kosten von Schulbücher nicht in der Schulbedarfspauschale in Höhe von insgesamt 100 Euro enthalten sind. In der Einkommens – und Verbrauchsstichprobe (EVS), nach der die Regelbedarfe im SGB II bemessen werden, existiert aber auch keine gesonderte Ausgabenposition für Bücher, so dass Landessozialgericht. Deshalb sollten Sie beim Jobcenter auf jeden Fall einen Antrag auf Kostenübernahme der Schulbücher stellen.

Hier kann der Musterantrag Schulbuchkosten heruntergeladen werden!

Zum Verfahren: Das Urteil des LSG ist noch nicht rechtskräftig. Es ist eine Revision beim Bundessozialgericht unter Az: B 14 AS 6/18 R anhängig. Dort wird abschließend entschieden, ob die Kosten Übernommen werden.

Von daher wird das Jobcenter Ihren Antrag ablehnen. In diesem Fall legen Sie dann innerhalb von einem Monat gegen die Ablehnung Widerspruch ein mit der Bitte, dass Widerspruchsverfahren solange ruhend zu stellen, bis eine höchstrichterliche Entscheidung vorliegt. Hier gilt es auf das beim Bundessozialgericht anhängige Verfahren  zu verweisen.

Haben Sie Fragen zu dem Thema oder brauchen Unterstützung, kommen Sie einfach in die offene Beratung (Montag oder Mittwoch von 08:00 bis 11:30 Uhr) oder vereinbaren einen Termin.

Mobbing am Arbeitsplatz

Kennen Sie das? Eigentlich hat Ihnen die Arbeit immer Spaß gemacht. Doch jetzt: Die Kolleginnen / Kollegen schneiden Sie und es wird über Sie gelästert. Sie werden ständig kritisiert, und Ihre berufliche Kompetenz wird hinter vorgehaltener Hand in Frage gestellt. Sie bekommen entweder zu viel oder gar keine Arbeit. Sie werden gezielt attackiert und Ihnen wird Hilfe, Unterstützung und Rat verweigert. Sie fühlen sich isoliert und nehmen jeden Morgen mit Angst Ihre Arbeit auf.

Solche Warnzeichen sollten Sie ernst nehmen, ob es Sie persönlich betrifft oder einen Kollegen beziehungsweise eine Kollegin in Ihrem Umfeld. Denn konfliktbelastete Situationen und Mobbing machen körperlich und seelisch krank. Sie sind Ursache und Folge psycho-sozialer Belastungen am Arbeitsplatz.

Nicht jeder Konflikt und nicht jede atmosphärische Störung ist gleich Mobbing. Aber wenn sich der Konflikt oder die Störung nicht auflöst, dann droht Mobbing.

Geben Sie dem Mobbing keine Chance!

Wenn Konflikte am Arbeitsplatz Sie in Mitleidenschaft ziehen oder auch, wenn Sie nur die kleinsten Anzeichen von Mobbing erkennen, raten wir:

Suchen Sie sich so schnell wie möglich Hilfe! Legen Sie bitte keinen falschen Stolz an den Tag! Mobbing ist kein Kavaliersdelikt!

Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin mit uns: 02151 / 77 57 44

Das Ökumenische Arbeitslosenzentrum Krefeld-Meerbusch e.V. ist Ihre Anlaufstelle im Fall von sozialen Konflikten und Mobbing am Arbeitsplatz. Wir hören Ihnen zu und bieten Ihnen eine persönliche Beratung und Begleitung an.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Berufsleben wieder in die eigene Hand zu nehmen. Selbstverständlich  sichern wir Ihnen auch Anonymität und Vertraulichkeit zu.

Benefizveranstaltung

Benefizveranstaltung zu Gunsten der kirchlichen Arbeitslosenarbeit
in der Region Krefeld, Kempen und Viersen

am 27.04.2018 um 19:30 Uhr
in der Kirche St. Thomas Morus
Kempener Allee 70, 47803 Krefeld

 

Benefizveranstaltung der kirchlichen Arbeitslosenarbeit

Selbstvermittlungscoaching (SVC)

Die Methode Selbstvermittlungscoaching (SVC) ist eine gruppenbasierte Coachingmethode, in das Erfahrungen und Methoden aus unterschiedlichen Bereichen einfließen.
So basiert SVC auf

  • das Life/Work-Planning,
  • das Vermittlungscoaching,
  • der Humanistischen Psychologie,
  • der klientenzentrierten Beratung,
  • der Neurobiologie,
  • dem Embodyment (Arbeit mit somatischen Markern) genauso wie
  • auf der Selbstwirksamkeit und dem systematischen (lösungsorientierten) Coaching.

SVC wurde in einem innovativen Modellprojekt 2010-2012 vom Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW (Wolfgang Lüttkenhorst u.a.) gemeinsam mit Partnern im Rahmen der Landesarbeitspolitik NRW entwickelt und erprobt. Die Methode liegt seit 2012 als ausformuliertes Konzept vor. In den Jahren 2012 bis 2014 übertrugen 11 Beraterinnen und Berater aus den Erwerbslosenberatungsstellen die Methode SVC innerhalb einer Weiterbildungsveranstaltung der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (GIB) als Konzept für die Erwerbslosenberatung.

Diesen Prozeß leitete Anne Gollenbeck mit dem Moderatorenteam Gabi van Dyk, Werner Lüttkenhorst und Johannes Massolle. Es entstand das „Arbeitspapier 50“, Materialien zur fachlichen Begleitung in der Erwerbslosenberatung „Durchstarten! – kreative Arbeitssuche mit Gruppen – Selbstvermittlungscoaching (SVC)“

In diesem Jahr beginnt der dritte Kurs zum Selbstvermittlungscoaching und wird zum zweiten Mal in Kooperation mit der Kommunalen Zentralstelle für Beschäftigung der Stadt Krefeld (ZFB) durchgeführt.

Frei nach dem Konzept der „Selbstwirksamkeit“ nach Albert Bandura erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit durch eine „Schatzsuche in der eigenen Biografie“ eine bezahlte Arbeit zu finden, die ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht.

In einem wertschätzenden und positiven Arbeitsklima werden Handlungskompetenzen gestärkt, um informelle und konventionelle Quellen effizient zu nutzen, ein persönliches Netzwerk aufzubauen und den verdeckten Arbeitsmarkt zu erschließen.

Die Unterstützung der Selbstwirksamkeit fördert die Motivation, die Willenskraft, den Mut, die Ausdauer, eine hohe Zielorientierung und die Leistungsfähigkeit.

Wir laden Sie ein, mit SVC neue Erfahrungen zu machen und in einen Veränderungsprozess einzutreten.

 

Links

Förderer

Bistum Aachen
betriebspastoral.kibac.de

Koordinationskreis Kirchlicher Arbeitsloseninitiativen im Bistum Aachen
arbeitslosenarbeit.kibac.de

Evangelische Kirche im Rheinland
www.ekir.de

Katholische Kirche Krefeld
region-kr.kibac.de

Evangelischer Gemeindeverband
www.gemeindeverband-krefeld.de

Kirchenkreis Krefeld-Viersen
www.ekir.de/krefeld/

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
www.mags.nrw/erwerbslosenberatung

Stadt Krefeld
www.krefeld.de/

Jobcenter Krefeld
http://www.jobcenter-krefeld.de/

Agentur für Arbeit Krefeld
www3.arbeitsagentur.de

Bündnispartner

Sozialbündnis Krefeld
http://sozialbuendnis-krefeld.de/

Menschenwürde und Arbeit
http://www.menschenwuerde-und-arbeit.de/index.php/de/

Katholische Arbeitnehmerbewegung
https://www.kab-mittlerer-niederrhein.de/

Hilfreiche Adressen

Sozialrecht
Sozialgerichtsbarkeit Bundesrepublik Deutschland
sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/

Tacheles
tacheles-sozialhilfe.de

Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Erwerbslosengruppen
www.erwerbslos.de

Weisungssammlungen nach Rechtsnormen der Bundesagentur für Arbeit
www.arbeitsagentur.de/veroeffentlichungen/gesetze-und-weisungen

BAG Schuldnerberatung
http://www.bag-sb.de/

GGUA Flüchtlingshilfe
http://www.ggua.de/arbeitsbereiche/projekt-q-qualifizierung-der-fluechtlingsberatung/

BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
http://www.bagw.de/

Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V.
http://www.bagarbeit.de/

Nationale Armutskonferenz
https://www.nationale-armutskonferenz.de/