Schulbuchkosten beim Jobcenter beantragen

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat mit Urteil vom 11.12.2017 – L 11 AS 349/17 – festgestellt, dass ausweislich der Gesetzesbegründung die Kosten von Schulbücher nicht in der Schulbedarfspauschale in Höhe von insgesamt 100 Euro enthalten sind. In der Einkommens – und Verbrauchsstichprobe (EVS), nach der die Regelbedarfe im SGB II bemessen werden, existiert aber auch keine gesonderte Ausgabenposition für Bücher, so dass Landessozialgericht. Deshalb sollten Sie beim Jobcenter auf jeden Fall einen Antrag auf Kostenübernahme der Schulbücher stellen.

Hier kann der Musterantrag Schulbuchkosten heruntergeladen werden!

Zum Verfahren: Das Urteil des LSG ist noch nicht rechtskräftig. Es ist eine Revision beim Bundessozialgericht unter Az: B 14 AS 6/18 R anhängig. Dort wird abschließend entschieden, ob die Kosten Übernommen werden.

Von daher wird das Jobcenter Ihren Antrag ablehnen. In diesem Fall legen Sie dann innerhalb von einem Monat gegen die Ablehnung Widerspruch ein mit der Bitte, dass Widerspruchsverfahren solange ruhend zu stellen, bis eine höchstrichterliche Entscheidung vorliegt. Hier gilt es auf das beim Bundessozialgericht anhängige Verfahren  zu verweisen.

Haben Sie Fragen zu dem Thema oder brauchen Unterstützung, kommen Sie einfach in die offene Beratung (Montag oder Mittwoch von 08:00 bis 11:30 Uhr) oder vereinbaren einen Termin.

Mobbing am Arbeitsplatz

Kennen Sie das? Eigentlich hat Ihnen die Arbeit immer Spaß gemacht. Doch jetzt: Die Kolleginnen / Kollegen schneiden Sie und es wird über Sie gelästert. Sie werden ständig kritisiert, und Ihre berufliche Kompetenz wird hinter vorgehaltener Hand in Frage gestellt. Sie bekommen entweder zu viel oder gar keine Arbeit. Sie werden gezielt attackiert und Ihnen wird Hilfe, Unterstützung und Rat verweigert. Sie fühlen sich isoliert und nehmen jeden Morgen mit Angst Ihre Arbeit auf.

Solche Warnzeichen sollten Sie ernst nehmen, ob es Sie persönlich betrifft oder einen Kollegen beziehungsweise eine Kollegin in Ihrem Umfeld. Denn konfliktbelastete Situationen und Mobbing machen körperlich und seelisch krank. Sie sind Ursache und Folge psycho-sozialer Belastungen am Arbeitsplatz.

Nicht jeder Konflikt und nicht jede atmosphärische Störung ist gleich Mobbing. Aber wenn sich der Konflikt oder die Störung nicht auflöst, dann droht Mobbing.

Geben Sie dem Mobbing keine Chance!

Wenn Konflikte am Arbeitsplatz Sie in Mitleidenschaft ziehen oder auch, wenn Sie nur die kleinsten Anzeichen von Mobbing erkennen, raten wir:

Suchen Sie sich so schnell wie möglich Hilfe! Legen Sie bitte keinen falschen Stolz an den Tag! Mobbing ist kein Kavaliersdelikt!

Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin mit uns: 02151 / 77 57 44

Das Ökumenische Arbeitslosenzentrum Krefeld-Meerbusch e.V. ist Ihre Anlaufstelle im Fall von sozialen Konflikten und Mobbing am Arbeitsplatz. Wir hören Ihnen zu und bieten Ihnen eine persönliche Beratung und Begleitung an.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Berufsleben wieder in die eigene Hand zu nehmen. Selbstverständlich  sichern wir Ihnen auch Anonymität und Vertraulichkeit zu.

Benefizveranstaltung

Benefizveranstaltung zu Gunsten der kirchlichen Arbeitslosenarbeit
in der Region Krefeld, Kempen und Viersen

am 27.04.2018 um 19:30 Uhr
in der Kirche St. Thomas Morus
Kempener Allee 70, 47803 Krefeld

 

Benefizveranstaltung der kirchlichen Arbeitslosenarbeit

Selbstvermittlungscoaching (SVC)

Die Methode Selbstvermittlungscoaching ist eine gruppenbasierte Coachingmethode, in die Erfahrungen und Methoden aus unterschiedlichen Bereichen einfließen. So basiert SVC auf das Life/Work-Planning, das Vermittlungscoaching, der Humanistischen Psychologie, der klientenzentrierten Beratung, der Neurobiologie, dem Embodyment (Arbeit mit somatischen Markern) genauso wie der Selbstwirksamkeit und dem systemischen (lösungsorientierten) Coaching.

SVC wurde in einem innovativen Modellprojekt 2010-2012 vom Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW (Wolfgang Lüttkenhorst u.a.) gemeinsam mit Partnern im Rahmen der Landesarbeitspolitik NRW entwickelt und erprobt. Die Methode liegt seit 2012 als ausformuliertes Konzept vor. In den Jahren 2012 bis 2014 übertrugen 11 Beraterinnen und Berater aus den Erwerbslosenberatungsstellen die Methode SVC innerhalb einer Weiterbildungsveranstaltung der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (GIB) als Konzept für die Erwerbslosenberatung.

Den Prozeß leitete Anne Gollenbeck mit dem Moderatorenteam Gabi van Dyk, Werner Lüttkenhorst und Johannes Massolle. Es entstand das „Arbeitspapier 50“, Materialien zur fachlichen Begleitung in der Erwerbslosenberatung „Durchstarten! – kreative Arbeitssuche mit Gruppen – Selbstvermittlungscoaching (SVC)“

In diesem Jahr beginnt der dritte Kurs zum Selbstvermittlungscoaching und wird zum zweiten Mal in Kooperation mit der Kommunalen Zentralstelle für Beschäftigung der Stadt Krefeld (ZFB) durchgeführt.

Frei nach dem Konzept der „Selbstwirksamkeit“ nach Albert Bandura erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit durch eine „Schatzsuche in der eigenen Biografie“ eine bezahlte Arbeit zu finden, die ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht.

In einem wertschätzenden und positiven Arbeitsklima werden Handlungskompetenzen gestärkt, um informelle und konventionelle Quellen effizient zu nutzen, ein persönliches Netzwerk aufzubauen und den verdeckten Arbeitsmarkt zu erschließen.

Die Unterstützung der Selbstwirksamkeit fördert die Motivation, die Willenskraft, den Mut, die Ausdauer, eine hohe Zielorientierung und die Leistungsfähigkeit.

Wir laden Sie ein, mit SVC neue Erfahrungen zu machen und in einen Veränderungsprozess einzutreten.

 

Links

Förderer

Bistum Aachen
betriebspastoral.kibac.de

Koordinationskreis Kirchlicher Arbeitsloseninitiativen im Bistum Aachen
arbeitslosenarbeit.kibac.de

Evangelische Kirche im Rheinland
www.ekir.de

Katholische Kirche Krefeld
region-kr.kibac.de

Evangelischer Gemeindeverband
www.gemeindeverband-krefeld.de

Kirchenkreis Krefeld-Viersen
www.ekir.de/krefeld/

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
www.mags.nrw/erwerbslosenberatung

Stadt Krefeld
www.krefeld.de/

Jobcenter Krefeld
http://www.jobcenter-krefeld.de/

Agentur für Arbeit Krefeld
www3.arbeitsagentur.de

Bündnispartner

Sozialbündnis Krefeld
http://sozialbuendnis-krefeld.de/

Menschenwürde und Arbeit
http://www.menschenwuerde-und-arbeit.de/index.php/de/

Katholische Arbeitnehmerbewegung
https://www.kab-mittlerer-niederrhein.de/

Hilfreiche Adressen

Sozialrecht
Sozialgerichtsbarkeit Bundesrepublik Deutschland
sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/

Tacheles
tacheles-sozialhilfe.de

Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Erwerbslosengruppen
www.erwerbslos.de

Weisungssammlungen nach Rechtsnormen der Bundesagentur für Arbeit
www.arbeitsagentur.de/veroeffentlichungen/gesetze-und-weisungen

BAG Schuldnerberatung
http://www.bag-sb.de/

GGUA Flüchtlingshilfe
http://www.ggua.de/arbeitsbereiche/projekt-q-qualifizierung-der-fluechtlingsberatung/

BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
http://www.bagw.de/

Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V.
http://www.bagarbeit.de/

Nationale Armutskonferenz
https://www.nationale-armutskonferenz.de/

Metasuchmaschinen

Metasuchmaschinen bieten die Möglichkeit, gleichzeitig mehrere Jobbörsen zu durchsuchen. Sie sparen Zeit und können feststellen, welche Jobbörse für Ihren Bereich die meisten Stellen anbietet.

Cesar

ZEIT-Stellenmarkt

JobRobot

Jobworld

Arbeitsmarktportale

Die folgende Listung umfasst eine Auswahl des Informationsangebotes der Arbeitsagentur sowie weitere Arbeitsmarktportale.

Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit
mit mehr als 450.000 Stellenanzeigen. Ist ein muss für jeden Arbeitsuchenden.

Arbeitsmarktportal
Umfangreiche Link-Liste zu externen Jobbörsen, von Metasuchmaschinen bis hin zu branchenspezifischen Jobbörsen von „A“ wie Ärzte bis „Z“ wie Zweiradmechaniker. Unter der Rubrik „Stellensuchmaschinen“ finden Sie www.meinestadt.de: Stellenangebote in Ihrer Wunschstadt mit Angabe der Entfernung (sehr empfehlenswert), ein Branchenverzeichnis u.v.m

BERUFEnet
Datenbank für Ausbildungs- und Tätigkeitsbeschreibungen. Sie erhalten wertvolle Informationen für Ihre Bewerbung. Unter anderem erfahren Sie was von Ihnen an Qualifikationen erwartet wird und bringen so Ihr Anschreiben auf den Punkt. Zudem erfahren Sie Trends zur Arbeitsmarktentwicklung in Ihrer Branche und teilweise auch Angaben zu Verdienstspannen. Darüber hinaus finden Sie hier weitere Links zum Thema Ausbildung und Beruf.

KURS
Dieses Portal ist eine Datenbank zu Umschulungen und Fortbildungen. Beachten Sie unsere TIPPS zum Vorgehen. Hervorgehoben sei die „Checkliste zur Qualität der beruflichen Weiterbildung“, da Sie für die Auswahl Ihres Bildungsträgers nunmehr selbst verantwortlich sind (Bildungsgutscheine). Auch hier können wir eine umfassende Beratung nur empfehlen.

Bundesagentur für Arbeit
Sie erhalten Informationen über finanzielle Hilfen der Arbeitsagentur. Lassen Sie sich jedoch unbedingt zusätzlich beraten, damit Ihnen keine Nachteile entstehen.

weitere Jobportale:

Evita
Das Portal der Deutsche Post AG enthält u. a.: eine Metasuchmaschine mit 19 angeschlossenen Jobbörsen, Informationen zu Fragen in Vorstellungsgesprächen, einen Bewerbungsassistenten, bei dem Sie Ihr Stellengesuch bei bis zu 20 Jobbörsen gleichzeitig hinterlegen können, Informationen zum Thema „Geheimcode“ in Arbeitszeugnissen sowie als Nachschlagewerk ein Bewerbungs-ABC.

Focus
Empfehlenswert die Informationen zur Bewerbung von Jobscout (z. B. wie ein Bewerbungsfoto auszusehen hat, mit Beispielen), ein Gehaltscheck (allerdings kostenpflichtig). Das Angebot ersetzt jedoch in keinem Fall eine individuelle Beratung (die Angaben zu Arbeitszeugnissen sind z. B. arg dürftig). Die Literaturempfehlungen orientieren sich nicht in jedem Fall am Preis-Leistungs-Verhältnis.

Stern
Was sind Ihre Gehaltsvorstellungen? Diese Frage in Anzeigen und Vorstellungsgesprächen bereitet vielen Arbeitsuchenden Kopfzerbrechen. Stern hat einen Gehaltsreport erstellt, der Ihnen Anhaltspunkte für Ihre Verdienstmöglichkeiten bietet. Andere Angebote wie z.B. den Job-Knigge können Sie getrost überschlagen, da die Informationen einem sorgfältig vorbereiteten Vorstellungsgespräch in keinem Falle gerecht werden. Interessant hingegen die Rubrik „Wege aus der Krise“, die „Info-Häppchen“ zur Ich-AG und Überbrückungsgeld liefert. Wenn allerdings zum Thema „Initiativbewerbung“ geraten wird: „Mach es so wie Du es für richtig hältst“, können wir nur raten: schnell wegklicken und eine fundierte Beratung in Anspruch nehmen.

Arbeitsuche im Internet

Vorteile der Jobsuche im Internet:

  • Sie haben einen kostengünstigen Zugriff auf ein breites Angebot.
  • Die Recherche ist jederzeit möglich (sofern Internetanschluss vorhanden).
  • Angebote kommen per Mail ins Haus (Eingabe von Bewerberprofil).
  • Sie sind vielen Arbeitsuchenden einen Schritt voraus.

Vorsicht ist jedoch geboten: Wenn Sie erwägen, ein Stellengesuch per Jobbörse zu veröffentlichen, achten Sie darauf, dass

  • die Jobbörse Ihrem Berufsprofil entspricht. Das kann eine allgemeine Stellenbörse oder auch ein Stellenmarkt für bestimmte Berufsgruppe (branchenspezifische Jobbörse) sein.
  • Sie bewerben sich aus ungekündigter Stellung? Dann achten Sie darauf, dass Ihnen die Jobbörse ausdrücklich die Anonymität Ihrer Daten zusichert.
  • Aktualisieren Sie regelmäßig Ihr Stellengesuch, denn viele Arbeitgeber beachten nur aktuelle Angebote.

Es wird zwischen „einfachen Jobbörsen“ und „Metasuchmaschinen“ unterschieden. Um die Suche nach Stellenanzeigen im Internet – gerade für Anfänger – zu erleichtern, empfehlen wir die folgenden Schritte:

  1. Die erste Adresse im „www“ ist das Arbeitsmarktportal der Bundesanstalt für Arbeit. Das Angebot reicht von der größten Jobbörse im Netz mit mehr als 450.000 Stellenangeboten, über „KURS„, der Datenbank zum Thema Umschulung und Fortbildung, bis hin zu „BERUFEnet„. wo Sie wichtige Informationen zu Ihrem Berufsbild finden. Unter der Rubrik „Arbeitsmarktportale“ haben wir das Angebot der Bundesanstalt für Arbeit für Sie aufgelistet.
  2. Suchen Sie eine der Metasuchmaschinen auf und geben Sie Ihr Profil ein. Sie können die Suche regional begrenzen z. B. auf den Platz „4/NRW“, die Branche und Funktion wählen und spezielle Suchbegriffe eingeben.
  3. Anschließend erhalten Sie eine Auflistung der in der Metasuchmaschine angeschlossenen Jobbörsen sowie die Anzahl der Treffer. Sie erfahren zweierlei: zum Einen erhalten Sie einen Überblick über das Jobangebot insgesamt, zum Anderen verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, welche Jobbörsen für Ihr Profil die meisten Jobs anbieten. Jobpilot z. B. wirft regelmäßig verhältnismäßig viele Angebote aus.
  4. Sie klicken auf eine der aufgeführten Jobbörsen, z.B. fangen Sie mit der Jobbörse der höchsten Trefferquote an.
  5. Sie werden nun zu der angewählten Jobbörse weitergeleitet und erhalten eine Übersicht der angebotenen Jobs.
  6. Wenn Sie auf das entsprechende Angebot klicken, erscheint die Stellenanzeige des betreffenden Unternehmens.